Mit nur 26 Jahren macht Jenny Hollingworth unglaublicherweise bereits seit der Hälfte ihres Lebens Musik. Als junge Teenagerin gründete sie zusammen mit Rosa Walton das Freak-Pop-Projekt Let’s Eat Grandma; das Duo veröffentlichte sein auffälliges Debüt „I Gemini“, als es gerade einmal 16 war. Mittlerweile, mit drei gemeinsamen LEG-Alben (das jüngste davon ist das konfrontierende „Two Ribbons“ von 2022), haben die beiden den Kern dieses Albums — nämlich die Metamorphose ihrer Beziehung von unzertrennlichen Teenagern zu eigenständigen erwachsenen Individuen — zu einem natürlichen Abschluss geführt und sind jeweils unter neuen Künstlernamen Solo-Wegen gefolgt. Jenny On Holiday lässt sie also einen Seitenschritt mit einer konsequent poppigen Klangpalette machen, wobei sie die skurrileren Ecken des phantastischen Universums von Let’s Eat Grandma hinter sich lässt und stattdessen eine deutlich menschlichere Welt bewohnt: eine voller existenzieller Überlegungen zu Leben, Liebe und Sinn, die in vertrauten Strukturen Trost finden. Wenn „Happy New Year“ von „Two Ribbons“ ein schmerzliches Gefühl bittersüßer Akzeptanz ausdrückte, so ist der Opener dieses Albums, „Good Intentions“, eine Art geistiger Nachfolger — eine helle, offene Ode daran, sein Bestes zu geben, unabhängig davon, was zuvor geschehen ist. Der Titelsong und der Nachfolger „Every Ounce Of Me“ setzen in ähnlicher Weise fort, bieten köstlich-80er-Synth-Stiche und meisterhaft ausgeführte dynamische Wechsel, die alle dazu beitragen, Refrains zu schaffen, die wie die besten Karaoke-Klassiker von Cyndi oder Whitney aufleben. Nach diesem anfänglichen Dopamin-Kick gehen die schaukelnden Balladen „These Streets I Know“ und „Groundskeeping“ allerdings etwas verloren; „Dolphins“ trifft den Sweetspot: seine weite, hallige Fläche lässt Raum für Jennys stets unverwechselbare Stimme, die sich entfaltet und dann verklingt, als würde sie eine Meeresbrise hinwegfegen. Für manche mag die Souveränität und Politur von „Quicksand Heart“ Anlass zu leichter Wehmut sein — die unverhohlene Schrulligkeit von Let’s Eat Grandma war schließlich zentral für ihren eigenwilligen Charme. Aber als Übung in Selbstverwirklichung ist Jenny On Holidays Solo-Debüt in der Tat eine belebende Auszeit — eine, die die kleinen Freuden des Lebens betont und auf blaue Himmel vorausweist.
Sie bleiben eine der unbändigsten und lebendigsten Bands Großbritanniens.
Morrissey kehrt mit dem neuen Album 'Make-Up Is A Lie' zurück. Das Album galt lange als in der Entwicklungshölle steckengeblieben, wobei Morrissey offen darüber sprach
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Eine belebende Auszeit, die die kleinen Freuden des Lebens unterstreicht und auf sonnige Zeiten hinweist.