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Ché Noir und 38 Spesh profitieren von Lessons mit „Smooth Jazz“ - Atwood Magazine

Ché Noir und 38 Spesh profitieren von Lessons mit „Smooth Jazz“ - Atwood Magazine

      Che Noirs „Smooth Jazz“ (mit The Other Guys und 38 Spesh) ist ein Stück, in dem Lektionen zur Blüte kommen, während die Vergangenheit anerkannt wird, und das zu einer durchsetzungsfähigen, selbstbewussten und positiven Kraft in der Gegenwart führt.

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      „Smooth Jazz“ – Che Noir ft. The Other Guys, 38 Spesh

      Ché Noirs „Smooth Jazz“ erinnert daran, wie man Unglück, Verlust und Lebensherausforderungen kanalisiert.

      Sich aus einem Duell der Verzweiflung und Ereignissen, die den bitteren, starken Geschmack der Hoffnungslosigkeit verkörpern, herauszukämpfen, kann sich anfühlen wie der Versuch, den höchsten Berg zu erklimmen. Es kann unüberwindlich wirken. Aus ihrem kürzlich erschienenen Album No Validation (eine Zusammenarbeit mit dem in Washington, DC ansässigen Produzenten-Duo The Other Guys) entnommen, ist „Smooth Jazz“ eine Injektion von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, die das von vielen getragene schwere Gewicht verwandelt. Es ist eine Hip-Hop-Hymne, die Selbstvertrauen als positive Kraft nutzt und harte Lektionen und Hindernisse in unendliche Wege verwandelt. Und mit einem Albumnamen wie No Validation passt der Song in die Ausdrucksweise von jemandem, der sich selbst anfeuert und nicht darauf wartet, dass andere über seinen Wert entscheiden. Das ist, wer Ché Noir ist, und das ist es, was sie tut.

      No Validation – Che Noir & The Other Guys

      Der Song beginnt mit einem mittelfrequenten, jazzigen Horn, das eine mitteltempo Melodie liefert, die am Ende einen gehaltenen Ton enthält. Mit diesem letzten Ton setzt eine weitere Trompete ein, allerdings mit einem hohen Timbre, anders als bei einem gedämpften Klang, und der Kontrast erzeugt die perfekte Spannung und den Rhythmus, die sich durch den ganzen Song tragen. Ein wohlplatzierter Bass dröhnt mit, und vereinzelte, glitzernde Tastenakzente, fast wie Regentropfen in hohen Noten, vervollständigen die filmische Klanglandschaft.

      Ché Noir rappt mühelos und mit geschmeidiger Gewandtheit über die filmische Klanglandschaft von The Other Guys. Ihre Worte fließen wie Wasser, und ihr Storytelling ist klar und einladend. Es wirkt, als verkörpere sie die Idee von „Smooth Jazz“ mit ruhiger Behauptung, und sie schafft eine besondere Aura. Ein Teil des dritten Verses bleibt mir besonders im Gedächtnis, wo sie sagt:

      When in debt from paying dues, I was cashing in lessons,

      This passive income doesn’t come from being passive-aggressive

      Als ich wegen bezahlter Preise verschuldet war, habe ich Lektionen in Geld umgewandelt,

      Dieses passive Einkommen entsteht nicht durch passiv-aggressives Verhalten

      Noir kehrt Schulden in Lektionen um, sowohl lyrisch als auch in ihren Handlungen. Sie benutzt nur wenige Worte, die ein enormes Gewicht tragen. Und ihr Spiel mit dem Wort „passive“ ist erhellend. Sie erklärt, nicht passiv zu sein, weil sie aktiv geworden ist, um passives Einkommen zu erzielen, und falls ein Moment des Zweifelns aufkommt, stärkt sie ihre Aussage sofort im restlichen Satz. Diese Trompeten, Schlagzeug und der Bass wiederholen sich in jedem Vers, der mehrere Takte umfasst. Es gibt keinen Refrain. Und dieser jazzige, selbstbewusste, dennoch nachdenkliche Beat spannt sich über den Song und verhindert ein Übermaß an Energie. Das Tempo steigert sich nie, aber der Song wirkt dennoch wie eine Erinnerung daran, selbstbewusst zu sein und weiter voranzuschreiten.

      Che Noir © J Rugg

      Smooth Jazz – Che Noir, 38 Spesh, The Other Guys

      Der Track hat den Emcee aus Rochester, NY, 38 Spesh, zu Gast; er setzt ungefähr in der Songmitte nach Noir mit einer faserigen Stimme ein. Und seine Lyrics ergänzen das Motiv des Songs.

      The way that I speak

      just increase my believability

      it’s deep

      me and the streets got a lethal chemistry

      and I turned that shit to a legal entity

      Die Art, wie ich spreche,

      steigert einfach meine Glaubwürdigkeit,

      das ist tief.

      Ich und die Straßen haben eine tödliche Chemie,

      und ich habe diesen Scheiß in eine legale Einheit verwandelt.

      Wie Noir kehrt auch 38 Spesh „tödlich“ in eine legale Einheit um und kanalisiert negative Handlungen in positive. Sein Flow wirkt manchmal gesprächig, und die Pausen, die er zwischen den Sätzen macht, zeigen, wie gut er mit Raum spielt. Erstens: Als er „it’s deep“ sagt, folgt eine kurze Pause, danach eine lange Pause nach „me and the streets got a lethal chemistry“. Dieser Stil zusammen mit den Lyrics erzeugt viel Textur, und der Beat läuft weiter.

      Dieser Song hat eine zyklische Ehrfurcht. Er erkennt diese Energien, die um uns herumschwärmen, kanalisiert sie und verändert sie, fast wie eine ständige Metamorphose. Das Gefühl, das beim Hören des Songs mitschwingt, verkörpert eine selbstbehauptende Tapferkeit, wie wenn man sich auf dem Weg zur Arbeit, zu einer Besprechung oder zu einer Konfrontation ruhig und stetig hochpusht, bereit, diese Energie zu kanalisieren.

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      „Smooth Jazz“ – Che Noir ft. The Other Guys, 38 Spesh

      

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      © mit freundlicher Genehmigung des Künstlers

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